Am östlichsten Punkt Südtirols/Alto Adige, Pustertal Die Straße steigt sanft in Richtung österreichischer Grenze an, bevor sie auf die ersten imposanten Wände der Dolomiten trifft. Das Tal ist noch weit, bedeckt mit Wiesen und dunklen Wäldern, doch die Landschaft verändert sich bereits. Im Süden ragen Kalksteingipfel über die Fichten empor; ihre hellen Gipfel fangen das Morgenlicht ein, färben sich am Abend rosa und zeichnen eine der markantesten Silhouetten der Alpen gegen den Himmel. Hier, zwischen etwa 1200 und 1300 Metern über dem Meeresspiegel, reihen sich drei Dörfer aneinander und bieten drei verschiedene Wege, die Dolomiten zu erreichen: ToblachKreuzungspunkt von Tälern, Seen und historischen Routen; San Candido/Innichen, eine kleine Marktstadt mit einem außergewöhnlichen religiösen Erbe; und Sesto/Sexten, ein Bergdorf, eingebettet am Fuße einer natürlichen Sonnenuhr, die von den Gipfeln gebildet wird.
Sie liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und sind durch Bahn, Straße und Radweg verbunden, doch jede besitzt eine sofort spürbare Identität. Toblach strahlt Weite aus: Der Blick schweift über das Hohlensteintal, die Weiden und den See, während Züge durch das Tal gleiten und Langläufer sich in der Nordic Arena versammeln. Innichen mit seinen engen Gassen, farbenfrohen Fassaden und der romanischen Stiftskirche birgt eine historische Dichte, die man in dieser Höhe kaum erwarten würde. Sexten schließlich gehört bereits ganz zu den Dolomiten: Die Berge rücken näher, das Tal wird intimer, und das Fischleintal eröffnet eine spektakuläre Route in den Naturpark. Tre Cime/Drei Zinnen.
Die Entdeckung dieser drei Dörfer gleicht einem Übergang. Es ist der Übergang vom weiten Alpental zu den hohen, mineralischen Felswänden, von der Landwirtschaft Südtirols zu den Höhenwanderwegen, von den barocken Glockentürmen zu den Berghütten am Fuße der Drei Zinnen. Im Sommer kann man an Seeufern entlangwandern, unter Lärchen hindurch und durch Täler, wo sich der Duft von Harz mit dem frisch gemähten Wiesen vermischt. Im Winter trifft einen die Kälte, sobald man aus dem Zug steigt, der Schnee dämpft alle Geräusche, und Langlaufloipen verbinden die Dörfer unter einem oft tiefblauen Himmel.
Das Klima des Oberen Pustertals: Höhenlage, Licht und große Temperaturschwankungen
Ein hochalpines Plateau, das strengen Wintern ausgesetzt ist
Das Oberpustertal liegt bereits deutlich über 1100 Metern Höhe. Toblach liegt auf rund 1200 Metern, Innichen auf etwa 1175 Metern und das Zentrum von Sexten erreicht etwa 1310 Meter. Diese Höhenlage, kombiniert mit der östlichen und relativ kontinentalen Lage des Tals, erklärt, warum die Winter hier kälter sind als in vielen anderen Dolomitenregionen.
Winternächte können besonders rau sein. Bei ruhigem, klarem Wetter strömt kalte Luft von den Hängen herab und sammelt sich in den Tälern, was zu ausgeprägten Temperaturinversionen führt. Morgens sind Wiesen, Dächer und Äste manchmal mit dickem Frost überzogen, der glitzert, sobald die Sonne über den Bergrücken aufgeht. Die trockene Kälte sticht ins Gesicht, der Schnee knirscht unter den Füßen, und Rauch aus den Schornsteinen hängt über den Häusern, bevor er sich im Sonnenlicht verflüchtigt.
Das beständig kühle Klima ist ideal für nordische Aktivitäten. Die Region Toblach, Innichen und Sexten bildet eines der führenden Langlaufgebiete Südtirols. Loipen verbinden die Dörfer, durchqueren das Hohlensteintal und führen je nach Route bis ins Fischleintal oder zur österreichischen Grenze. Die Nordic Arena in Toblach ist regelmäßig Austragungsort internationaler Wettkämpfe, während das Skigebiet Drei Zinnen-Dolomiten derzeit ein vielfältiges Angebot bietet. 115 Kilometer Wanderwege erstrecken sich über fünf miteinander verbundene Berge.

Strahlende Sommer, aber selten erdrückend
Im Sommer mildert die Höhenlage die Hitze deutlich. Zwar kann es im Juli und August tagsüber heiß werden, doch die Luft ist im Allgemeinen atmungsaktiver als in den tiefer gelegenen Tälern Südtirols, und die Abende kühlen schnell ab. Nach Sonnenuntergang ist oft eine Jacke nötig, selbst wenn es nachmittags warm war.
Diese Temperaturspanne verleiht den Landschaften eine besondere Schärfe. Morgens heben sich die Gipfel oft perfekt vom kühlen Licht ab; später leuchten die Wälder in tiefen Farbtönen und die Wiesen verströmen den süßen Duft von Heu. Sommergewitter können sich in den Bergen, insbesondere am Nachmittag, rasch entwickeln, was zu frühen Aufbrüchen für ausgedehnte Wanderungen zu den Berghütten oder den Drei Zinnen einlädt.
Der Herbst zählt zu den faszinierendsten Jahreszeiten. Die Lärchen färben sich gelb, das Unterholz duftet nach feuchter Erde, und der erste Schnee bedeckt die Gipfel oft schon lange, bevor er das Tal erreicht. Im Frühling hingegen sind die Bedingungen sehr unterschiedlich: Niedrigere Wanderwege können bereits begehbar sein, während hohe Gebirgspässe und Höhenrouten noch schneebedeckt sind.
Unterschiedliche Mikroklimata zwischen den drei Dörfern
Trotz ihrer Nähe erleben die drei Dörfer die Berge nicht auf genau dieselbe Weise. Toblach liegt in einem weiten Becken, am Schnittpunkt des Pustertals und des Hohlensteintals. Dort ist der Horizont offener, der Wind zirkuliert leichter, und kalte Luftmassen können sich auf den Wiesen rund um den See halten.
Innichen, etwas tiefer gelegen und näher am Korridor nach Österreich, bietet im Zentrum eine etwas städtischere und geschütztere Atmosphäre. Sexten hingegen, eingebettet in einem Seitental mit Blick auf die Dolomiten, ist stärker von deren Hängen und Gipfeln geprägt. Im Winter fallen die Schatten in manchen Gegenden früher, und die Wände der natürlichen Sonnenuhr (siehe unten) fangen die Farben des Sonnenuntergangs lange ein.
Toblach, der Schnittpunkt von Seen, Tälern und Musik
Eine strategische Lage am Tor zu den Dolomiten
Toblach nimmt eine außergewöhnliche geografische Lage ein. Das Dorf liegt im weiten Becken des Oberen Pustertals auf einer Höhe von etwa 1200 Metern, wo sich im Süden das Hohlensteintal öffnet. Dieses Tal verbindet das Pustertal mit der Gegend um Cortina d’Ampezzo und ist eine der wichtigsten Zufahrtsrouten zu den Drei Zinnen, dem Misurinasee und den Ostdolden.
Das Gebiet von Toblach Das Dorf ist in zwei Teile gegliedert. Dobbiaco Vecchia/Alttoblach, etwas höher am Hang gelegen, hat sich rund um die Pfarrkirche San Giovanni Battista seinen alten Dorfcharakter bewahrt. Dobbiaco Nuova/Neutoblach entwickelte sich weiter unten, in der Nähe des Bahnhofs, des Kulturzentrums, der Nordic Arena und der Straße zum See.
Diese Trennung wird besonders bei der Anreise mit dem Zug deutlich. Beim Verlassen des Bahnhofs wirkt die Landschaft weitläufig: Die Gleise durchqueren das Becken, Wiesen erstrecken sich bis zu den Wäldern, und Berge erheben sich in der Ferne, nah genug, um ihre Präsenz zu betonen, ohne den Horizont jedoch vollständig zu verdecken. Die Cima Nove/Neunerkofel, die Rocca dei Baranci/Haunoldgruppe und die Gipfel des Val di Landro/Höhlensteintal bilden eine Kulisse, die sich mit dem Licht ständig wandelt.
Toblach liegt zudem in der Nähe einer bedeutenden Wasserscheide. Hier teilen sich die Gewässer das Adriatische Becken über den Fluss Rienza/Rienz und das Schwarze Meer Becken über die Drau/Drau. Diese geographische Grenze verstärkt das Gefühl, sich an einem Übergang zwischen verschiedenen alpinen Welten zu befinden.

Eine Geschichte rund um Straßen, Eisenbahnen und den alpinen Tourismus
Die moderne Entwicklung von Toblach ist eng mit seiner Lage an der Pustertalstraße und dem Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert verbunden. Die Bahnlinie ermöglichte die Ankunft der ersten Reisenden, Bergsteiger und wohlhabenden Gäste aus der österreichisch-ungarischen Monarchie. In der Nähe des Bahnhofs, im Gebiet von Dobbiaco Nuova/Neutoblach, entstanden große Hotels, die das Dorf nach und nach in einen Kurort verwandelten.
Le Grand HotelDas riesige Gebäude in der Nähe des Bahnhofs zeugt noch heute von dieser Zeit. Heute beherbergt es das Kulturzentrum. Euregio Gustav Mahler und das Besucherzentrum des Naturparks Tre Cime/Drei Zinnen. Das Zentrum präsentiert die Geologie der Dolomiten, ihre Entstehung, ihre natürlichen Lebensräume und die Herausforderungen beim Schutz dieses UNESCO-Welterbes. Der Eintritt ins Besucherzentrum ist frei.
Toblach ist nach wie vor eng mit der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg verbunden. Das Landrotal/Höhlensteintal war Schauplatz besonders heftiger Frontkämpfe. Der weiter südlich gelegene Monte Piana bewahrt Schützengräben, Stellungen und Militärstraßen, die heute ein Freilichtmuseum bilden. Diese historische Dimension spiegelt sich in zahlreichen Wanderwegen wider und erinnert daran, dass die heute stillen Landschaften einst Schauplatz von Schlachten waren.

Gustav Mahler und die Kompositionshütte
Zwischen 1908 und 1910 war der Komponist Gustav Mahler Seine Sommer verbrachte er in der Nähe von Toblach. Er arbeitete in einer kleinen Hütte an einem abgelegenen Ort, inmitten von Wiesen und Bäumen, wo er ungestört komponieren konnte. Dort arbeitete er insbesondere an Teilen von Das Lied von der Erde, der Neunten und der Zehnten Sinfonie, die unvollendet blieb.
Der Ort ist von Dobbiaco Nuova/Neutoblach aus bequem zu Fuß zu erreichen. Der Weg schlängelt sich durch eine friedliche Landschaft, in der man das Rascheln der Blätter, das Läuten von Kuhglocken und in der Ferne vorbeifahrende Züge hört. Diese Atmosphäre hilft zu verstehen, was Mahler hier suchte: nicht absolute Stille, sondern eine Abfolge von Naturgeräuschen, Luftströmungen und Rhythmen, die den Raum zu erweitern scheinen.
Die Gustav Mahler Musikwochen Sie pflegen diese Verbindung zwischen Toblach und dem Komponisten bis heute. Die offizielle Region Tre Cime/Drei Zinnen präsentiert sogar Mahlers Musik, den See und die Nordische Arena als drei wesentliche Elemente der heutigen Identität des Ortes.
Toblachersee, ein Spiegel an der Schwelle des Val di Landro
Etwa drei Kilometer südlich des Dorfes, Dobbiaco-See/Toblacher-See Es liegt in einer natürlichen Senke am Eingang des Val di Landro/Höhlensteintals. Es befindet sich auf einer Höhe von knapp 1260 Metern und wird vom Wasser der Rienza/Rienz gespeist.
Der See ist zwar nicht riesig, aber seine Umgebung verleiht ihm eine bemerkenswerte Präsenz. Schilf säumt einige Ufer, Wälder reichen bis ans Wasser, und Berge schließen das Tal im Süden allmählich ab. Bei Windstille spiegeln sich Bäume und Gipfel in der Oberfläche; frischt der Wind auf, schimmert das Wasser dunkel und metallisch und kräuselt sich mit kleinen Wellen.
Ein einfacher Weg führt um das Gebiet herum. Planen Sie je nach Pausen etwa ein bis anderthalb Stunden ein. Informationstafeln beschreiben die natürlichen Lebensräume, Vögel und Feuchtgebiete. Der Spaziergang eignet sich für Familien und ist besonders schön am frühen Morgen, wenn noch Nebel über dem Wasser liegt, oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne hinter den Bäumen versinkt.
Im Winter verwandelt sich der See in eine fast monochrome Landschaft. Schnee bedeckt die Ufer, gefrorenes Schilf ragt aus dem Eis, und die Stille wird nur vom Geräusch von Wanderern oder dem fernen Vorbeiziehen von Langläufern unterbrochen. Die Eisverhältnisse müssen jedoch stets beachtet werden: Die gefrorene Oberfläche ist keine Garantie dafür, dass sie begehbar ist.

Das Val di Landro/Höhlensteintal, vom Toblacher See bis zu den Drei Zinnen
Die Straße und der Radweg führen südlich des Sees weiter ins Val di Landro/Höhlensteintal. Dieses langgestreckte Tal bildet einen der schönsten Landschaftskorridore der östlichen Dolomiten.
Nach dem Toblacher See erreicht man den Dürrensee, der für sein grünes Wasser und den freien Blick auf die Cristallo-Bergkette bekannt ist. Die offizielle Website der Region verlinkt diese Seen. zwei Seen bis hin zu langen Spaziergängen und Radtouren rund um Toblach.
Ein Stück weiter bietet ein Aussichtspunkt einen Blick auf die Nordwände der Drei Zinnen. Der Blick ist zwar weit entfernt, aber spektakulär: Die drei Felsentürme ragen zwischen den Hängen empor, als stünden sie am Ende einer gewaltigen mineralischen Kulisse.
Das Val di Landro ist ein sehr schönes Gebiet zum Radfahren. Die alte Dolomitenbahnlinie wurde zu einem Radweg nach Cortina d'Ampezzo ausgebaut. Die Steigung ist im Allgemeinen moderat, aber die Distanz und die Höhenmeter erfordern dennoch eine gute Kondition, wenn man die Rundtour ohne elektrische Unterstützung bewältigen möchte.

Die Balkone von Toblach: Santa Maria/Aufkirchen, Rota/Ratsberg und St. Silvestro/Wahlen
Um eine andere Seite von Toblach zu entdecken, muss man den Talboden verlassen und den Nordhang hinaufsteigen. Dort bilden Wiesen, Bauernhöfe und Waldränder wahre Balkone mit Blick auf das Oberpustertal. Von der Pfarrkirche von Toblach führt eine schöne Rundwanderung zunächst hinauf nach Aufkirchen, einem kleinen Weiler, der sich um seine Kirche schmiegt, und dann hinauf zum Ratsberg auf gut 1600 Metern Höhe. Von dort bietet sich ein atemberaubender Blick über Toblach, den Toblacher See, den Dürrensee und das gesamte Hohlensteintal bis hin zu den Gipfeln, die das Tal abschließen. Der Weg führt dann hinab über Fienili/Stadlern et San Silvestro/WahlenEine weitere Gruppe von Bauernhöfen und Häusern liegt verstreut über die Wiesen, bevor man wieder ins Dorf zurückkehrt. Diese Schleife entspricht ungefähr 8,9 Kilometer, 441 Meter positiver Höhenunterschied und in der Nähe vierstündiger Spaziergangohne besondere technische Schwierigkeiten, aber mit einem stetigen Anstieg durch den Wald. Er ermöglicht einen allmählichen Übergang von religiösen Stätten zu Agrarlandschaften und dann zu einem ein sehr offener Aussichtspunkt mit Blick auf die DolomitenAuch im Winter sind diese sonnigen Hänge beliebt zum Wandern und Schneeschuhwandern: Das Gebiet Monte Rota/Ratsberg bietet einen besonders klaren Blick auf das schneebedeckte Tal, während eine Route von San Silvestro/Wahlen hinauf zur Lachwiesenhütte führt, vorbei an weißen Wiesen und stillen Wäldern.

Spaziergänge und Wanderungen in unmittelbarer Nähe von Toblach
Der Spaziergang um den See ist die einfachste Route, aber Toblach bietet viele weitere Möglichkeiten, ohne dass eine anspruchsvolle Bergwanderung nötig ist. Man kann Toblach Vecchia mit dem Grand Hotel verbinden, weiter in Richtung Gustav Mahlers Hütte wandern oder den Feldwegen mit Blick auf das Becken folgen.
Für längere Wanderungen bietet das Hohlensteintal Zugang zum Monte Piana, zur Gegend um den Dürrensee und zu mehreren Hüttenrouten. Wanderer sollten jedoch die Entfernungen und die Sonneneinstrahlung im Auge behalten, da die Täler zwar leicht erscheinen mögen, die Ausgangspunkte aber bereits auf über 1200 Metern Höhe liegen.
Toblach ist auch der wichtigste Abfahrtsort für Busse zur Rifugio Auronzo am Fuße des Berges. Tre Cime di Lavaredo/Drei Zinnen, während der Sommersaison. Von dort aus beträgt die klassische Runde um die Drei Zinnen etwa 10 Kilometer, mit einem mäßigen Höhenunterschied, aber sehr hohem Verkehrsaufkommen in der Hochsaison.

Toblach, Hauptstadt des Langlaufs
Der Winter offenbart eine der wichtigsten sportlichen Identitäten Dobikos. Nordische Arena Es ist ein bedeutendes Zentrum für internationalen Langlauf. Die Loipen erstrecken sich über das Becken und verbinden San Candido/Innichen und Sexten oder führen hinauf ins Val di Landro/Höhlensteintal. Eine offizielle Verbindung verbindet das Stadion von Toblach mit dem Sektor Monte Baranci/Haunold in San Candido und von dort aus mit den Loipennetzen, die nach Sexten oder Sillian in Österreich führen.
Die Routen eignen sich sowohl für erfahrene Skifahrer als auch für Genussskifahrer, wobei einige Abschnitte anspruchsvollere Auf- und Abfahrten als eine einfache Talabfahrt bieten. Die Landschaften sind abwechslungsreich: weite Wiesen rund um Toblach, Waldabschnitte, Ausblicke auf die Dolomiten und lange, schneebedeckte Hänge im Val di Landro.
Für Abfahrtsski liegt Toblach zwar nicht direkt am Fuße des weitläufigen, zusammenhängenden Skigebiets, aber der Bahnhof bietet Anschluss an den Ski Pustertal Express Richtung Versciaco/Vierschach, dem Tor zum Monte Elmo/Helm, oder in die andere Richtung Richtung Kronplatz/Plan de Corones. Das Dorf ist daher ein idealer Ausgangspunkt für alle, die Langlauf, Ausflüge und den Zugang zu mehreren alpinen Skigebieten kombinieren möchten.

San Candido/Innichen, die kleine romanische Stadt am Fuße des Monte Baranci
Ein historisches Dorf auf einer Höhe von 1.175 Metern
San Candido/Innichen Es hat einen ganz anderen Charakter als Dobien. Das Zentrum ist kompakter, urbaner und von Fußgängerzonen geprägt, die von farbenfrohen Häusern, Geschäften, Hotels, Cafés und Sakralbauten gesäumt sind. Auf 1175 Metern Höhe gelegen, ist die Kleinstadt zwar von Bergen umgeben, wirkt aber weniger wie ein verstreutes Dorf, sondern eher wie eine alte alpine Marktstadt, die ihre Handelsfunktion bewahrt hat.
Die Silhouette des Rocca dei Baranci/Haunold Es dominiert den Süden. Seine blassen, zerklüfteten Gipfel ragen mit beeindruckender Steilheit über die Wälder hinaus. Morgens verharren ihre Gipfel lange in einem kühlen Licht; abends nehmen sie mitunter orangefarbene Töne an, die einen reizvollen Kontrast zu den dunklen Dächern des Zentrums bilden.
La Drau Der Fluss entspringt in der Umgebung und fließt dann weiter in Richtung Österreich, Slowenien, Kroatien und Donau. San Candido/Innichen gehört somit zu einem hydrographischen Einzugsgebiet, das auf Mitteleuropa ausgerichtet ist, was seine Geschichte und seine langjährigen Verbindungen zur bayerischen und Tiroler Welt widerspiegelt.
Die klösterlichen Ursprünge lassen sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen.
Geschichte Innichen ist für einen alpinen Ort dieser Höhe außergewöhnlich alt. Im Jahr 769 gründete der bayerische Herzog Tassilo III. ein Benediktinerkloster, um die Christianisierung der slawischen Bevölkerung weiter östlich zu fördern. Diese Gründung machte Innichen ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum des Tals.
Das Kloster entwickelte sich später zu einer Stiftskirche, um die herum die Stadt entstand. Das Marktrecht stärkte nach und nach ihre wirtschaftliche Bedeutung. Ihre Lage an der Straße, die die Stadt verband, Tirol Der Handel mit Kärnten wurde erleichtert, obwohl Kriege, Brände und politische Umwälzungen regelmäßig seine Geschichte prägten.
Diese historische Tiefe ist beim Durchqueren des Zentrums noch immer spürbar. Die Straßen sind nicht nur angenehm und malerisch, sondern gruppieren sich um einen religiösen Komplex, der die Geschichte von über zwölf Jahrhunderten menschlicher und spiritueller Präsenz im oberen Tal erzählt.

Die Stiftskirche, ein romanisches Meisterwerk der Ostalpen
La Stiftskirche Innichen Das Hauptgebäude des Dorfes wurde nach einem Brand ab dem 12. Jahrhundert wiederaufgebaut und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele romanischer Architektur im Alpenraum. Die offizielle Tourismuswebsite präsentiert es als eines der großen romanischen Sakralbauten der Alpen.Drei Sätze)
Von außen besticht das Gebäude durch seine schlichte und kraftvolle Erscheinung. Der massive Glockenturm, die dicken Mauern und das helle Steinmaterial verleihen ihm eine fast wehrhafte Präsenz. Im Inneren herrscht gedämpfteres Licht. Die Gewölbe, die Krypta und das große romanische Kruzifix erzeugen eine dichte Atmosphäre, die sich deutlich von der Leichtigkeit der barocken Kirchen in Südtirol abhebt.
In der Nähe befindet sich die Pfarrkirche Saint-MichelIm Barockstil umgestaltet. Der Kontrast zwischen den beiden Gebäuden ermöglicht es, mehrere Jahrhunderte Kunstgeschichte auf nur wenigen Dutzend Metern zu entdecken.
Das Zentrum beherbergt auch Kapellen und schlichtere Sakralbauten. Die Kapelle des Heiligen Silvester, die Kapelle des Heiligen Grabes und die Überreste des ehemaligen Klosterkomplexes bereichern einen Spaziergang, der zum Verweilen einlädt, um die Kirchen zu betreten und die Details der Fassaden zu betrachten.

Die Straßen von San Candido: Farben, Cafés und alpine Kultur
Nach dem feierlichen Gottesdienst kehrt im Stadtzentrum wieder Leben ein. Die Häuser erstrahlen in Pastelltönen, die Schilder wechseln zwischen Italienisch und Deutsch, und die Terrassen füllen sich in den sonnigen Stunden. Man hört das Klirren von Tassen, das Rattern von Fahrrädern auf dem Kopfsteinpflaster und Gespräche in den beiden Amtssprachen der Provinz.
Diese Lebendigkeit macht San Candido nicht zu einem bloßen Touristenort. Die Stadt bleibt ein wichtiges Versorgungszentrum für die Bewohner des oberen Pustertals. Geschäfte, Schulen, kulturelle Veranstaltungen und die Nähe zum Bahnhof sorgen für ein pulsierendes Alltagsleben, das auch außerhalb der Ferienzeit anhält.
Lokale Spezialitäten verbinden Tiroler Traditionen mit italienischer Küche: Canederli, Gulasch, Polenta, Alpenkäse, Strudel und Mohngebäck stehen auf den Speisekarten. Der Duft von Kaffee vermischt sich oft mit dem von brennendem Holz und frisch gebackenem Gebäck, besonders im Winter, wenn die Luft draußen trocken und eisig ist.

Monte Baranci/Haunold, ein familienfreundlicher Berg direkt oberhalb des Dorfes
Le Monte Baranci/Haunold stellt den Berg dar, der San Candido am nächsten liegt. Aufzüge Sie beginnen fast direkt im Dorf und führen zu einem Plateau in etwa 1.500 Metern Höhe.
Im Sommer ist die Gegend besonders für Familien geeignet. Leichte Wanderwege führen zu Berghütten und Wiesen am Fuße der Haunoldgruppe. Der Funbob, die längste Sommerrodelbahn Südtirols, führt von rund 1.500 Metern Höhe hinab und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h, die vom Fahrer selbst reguliert werden.
Für eine gemütlichere Wanderung bietet sich eine Fahrt mit dem Sessellift hinauf und anschließend hinunter zu den Bagni di San Candido/Innichner Wildbad, einer ehemaligen, heute teilweise verfallenen Thermenanlage im Wald. Eine offizielle Winterwanderung von der Bergstation Monte Baranci nach San Candido über die alten Bäder ist etwa 5,5 Kilometer lang und weist einen Abstieg von rund 310 Metern auf.
Die San-Salvatore-Kapelle und die alten Bäder
Etwa eine Stunde Fußweg von San Candido entfernt liegt die Kapelle San Salvatore, die nur zu Fuß erreichbar ist. Das heutige Gebäude wurde Ende des 16. Jahrhunderts geweiht, doch man vermutet, dass sich an diesem Ort bereits ein früheres Heiligtum befand und er möglicherweise schon seit vorchristlicher Zeit frequentiert wurde.
Der Pfad schlängelt sich durch Wälder, deren Boden mit Kiefernnadeln, Moos und Wurzeln bedeckt ist. Bei feuchtem Wetter ist der Duft von Erde und Nadelbäumen besonders intensiv. Die Gegend bietet einen leichten Ausflug und ist ideal für alle, die Wandern, Kultur und Waldatmosphäre verbinden möchten, ohne eine anspruchsvolle Höhenwanderung zu unternehmen.
Die Innichen/Innichner Wildbad Sie wiederum erinnern an die Tradition alpiner Kurorte. Die Mineralquellen zogen einst Gäste an, die Heilung und Entspannung suchten. Die heute stillen Gebäude verleihen dem Ort eine romantische, fast melancholische Atmosphäre, die durch die umliegenden Wälder und Felswände noch verstärkt wird.
Der Drau-Radweg Richtung Österreich
San Candido ist der Ausgangspunkt für eine der beliebtesten Radtouren in den Alpen: den Drau-/Drava-Weg nach Lienz. ÖsterreichDie Route verläuft im Allgemeinen bergab und ermöglicht es, die österreichische Stadt zu erreichen, indem man dem Fluss, Wiesen und Grenzdörfern folgt.
Die Strecke eignet sich für ein breites Spektrum an Radfahrern, erfordert jedoch aufgrund der Distanz eine gewisse Grundfitness. Viele Radfahrer fahren mit dem Rad hin und kehren mit dem Zug zurück. In der Hauptsaison kann eine Reservierung für den Fahrradstellplatz erforderlich sein; informieren Sie sich vor Reiseantritt über die geltenden Verkehrsbestimmungen.
Im Westen verbindet eine weitere Route San Candido mit Toblach und führt dann weiter ins Val di Landro in Richtung Cortina. Das Dorf bildet somit einen echten Radknotenpunkt zwischen Italien und Österreich.

Monte Baranci im Winter: Skifahren, Rodeln und Abende unter Scheinwerfern
Der Sektor Monte Baranci bildet einen nahegelegenes Skigebiet Es ist besonders bei Familien beliebt. Es zählt. 23 Kilometer Pisten und fünf Skiliftesowie vier Berghütten. Eine beleuchtete Piste ermöglicht an bestimmten Tagen das Skifahren am Abend.
Die Domäne ist mit dem Rest verbunden. 3 Zinnen Dolomiten Durch Verkehrsanbindungen und regionale Verbindungen ist es gut erreichbar, behält aber eine eigene, kompaktere Atmosphäre und ist vom Zentrum aus sofort zugänglich.
Rodeln ist ebenfalls eine Hauptattraktion. Die familienfreundliche Piste ist tagsüber etwa 2,1 Kilometer lang, während an bestimmten Abenden eine Nachtpiste von rund drei Kilometern angeboten wird. In der Saison 2025/2026 wurden Nachtskifahren und Rodeln zweimal wöchentlich, dienstags und freitags, angeboten. Tage und Zeiten variieren je nach Saison und sollten daher vor Ihrem Aufenthalt überprüft werden.
Sexten, am Fuße der Dolomiten, Sonnenuhr
Ein Seitental, das bis ins Herz des Berges vordringt.
Von San Candido/Innichen verlässt die Straße das Pustertal und führt in südöstlicher Richtung ins Valle di Sesto/SextentalDas Gelände verengt sich allmählich, Wälder bedecken die Hänge und die Gipfel rücken näher zusammen, werden steiler, fast theatralisch.
Das Zentrum von Sesto/Sexten liegt auf einer Höhe von etwa 1310 Metern. Höher und weiter südlich erstreckt sich Moso/Moos, am Eingang zum Val Fiscalina/Fischleintal und am Fuße der Sektoren Croda Rossa/Rotwand und Passo Monte Croce Comelico/Kreuzbergpass.
Sesto fehlt die städtische Dichte von San Candido und die Weite von Toblach. Das Dorf erstreckt sich verstreut über ein Tal mit Bauernhöfen, Häusern, Kirchen und Hotels, über deren Dächern stets die Berge aufragen. Glocken läuten an den Hängen, im Winter fallen die Schatten schnell, und die Felswände scheinen ihre Form zu verändern, je weiter man ins Tal hineinfährt.
Auf der offiziellen Tourismus-Website wird Sexten als eine der Wiegen des Bergsteigens in den Dolomiten beschrieben, mit einer mehr als 150-jährigen Tradition, die eng mit dem Bergsport verbunden ist.

Die Sextner Sonnenuhr
Das markanteste landschaftliche Merkmal des Dorfes ist sein natürliche SonnenuhrMehrere Gipfel tragen Namen, die den Stunden entsprechen: Cima Nove/Neuner, Cima Dieci/Zehner, Cima Undici/Elfer, Cima Dodici/Zwölfer und Cima Uno/Einser. Von bestimmten Punkten im Tal aus wurde die Uhrzeit anhand des Sonnenstands über diesen Bergen geschätzt.
Diese Sonnenuhr ist kein perfekt geformtes Objekt und auch kein Instrument im modernen Sinne, sondern eine volkstümliche Interpretation der Landschaft. Sie offenbart die enge Beziehung der Bewohner zu den Bergen: Diese wurden nicht nur bewundert, sondern dienten auch als Orientierungspunkte zur Strukturierung von Tag, Arbeit und Reisen.
An klaren Tagen ist die Silhouette besonders am Abend spektakulär. Die Gipfel leuchten zunächst golden, dann rosa und dunkelrot, während der Talboden bereits im Schatten liegt. Die offizielle Website präsentiert die Neuner-, Zehner-, Elfer-, Zwölfer- und Einser-Konstellation als eine der markantesten Silhouetten der Dolomiten.Drei Sätze)

Ein Dorf, geprägt vom Bergsteigen und dem Ersten Weltkrieg
Die unmittelbare Nähe der Dolomiten hat Sexten zu einem wichtiges Zentrum des BergsteigensSchon früh begleiteten einheimische Bergführer die Reisenden auf die Gipfel, Felstürme und Berghütten. Die Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo/Drei Zinnen), die Dreischneiterspitze (Cima Tre Scarperi/Drei Scarperi), der Paternofel (Monte Paterno/Paternkofel) und der Zwölferkofel (Croda dei Toni/Zwölferkofel) zählen zu den wichtigsten Zielen in dieser Region.
Das Tal wurde während der WeltkriegDie Grenze zwischen Italien und der österreichisch-ungarischen Monarchie verlief über die nahegelegenen Berge. Dörfer wurden evakuiert oder beschädigt, und die Kämpfe hinterließen noch heute sichtbare Schanzen, Schützengräben und Befestigungsanlagen auf mehreren Höhenstraßen.
Le Sesto-KriegsfriedhofDie Denkmäler und historischen Pfade erinnern an diese Zeit. In der heutigen Stille der Täler ist es manchmal schwer, sich den Lärm der Explosionen, die Militärtransporte und die extremen Lebensbedingungen auf den Bergkämmen vorzustellen. Doch die Spuren sind noch immer im Gestein zu sehen.
Die Kirche und der Friedhof von Sesto
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul überblickt einen Teil des Dorfes. Sie wurde im Ersten Weltkrieg zerstört und später wiederaufgebaut und zeugt von der bewegten Geschichte Sestos. In ihr befinden sich die Gräber italienischer und österreichisch-ungarischer Soldaten.
Der umliegende Friedhof ist unbedingt einen Besuch wert. Seine Kreuze, Skulpturen und Denkmäler fügen sich harmonisch in die Landschaft ein, die sich zu den Bergen hin öffnet. Die Werke des einheimischen Künstlers Rudolf Stolz sowie das ihm gewidmete Museum zeugen von der künstlerischen Lebendigkeit des Tals.
Diese Verbindung zwischen Kunst, Erinnerung und Landschaft bildet das Zentrum von sechste Eine Tiefe, die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Das Dorf ist in erster Linie für seine Berge bekannt, die jedoch eine ganz besondere Kultur, Sensibilität und Ikonographie geprägt haben.

Val Fiscalina/Fischleintal, eines der schönsten Täler der Dolomiten
Von Moso/Moos führt eine sanft abfallende Straße nach Val Fiscalina/FischleintalDieses Gletschertal erstreckt sich über mehrere Kilometer zwischen den Wäldern, Wiesen und den gewaltigen Wänden der Sexter Dolomiten.
Der Talboden ist im ersten Abschnitt relativ flach. Vom Parkplatz Fischleinboden führt eine etwa 4,5 Kilometer lange Straße zur Rifugio Fondo Valle/Talschlusshütte. Die Wanderung ist gut begehbar, die Rundtour ist jedoch insgesamt eine recht anstrengende Tour.
Das Erlebnis ist zutiefst sinnlich. Der Bach begleitet den Pfad, Kuhglocken hallen über die Wiesen, und unter den Bäumen liegt eine feuchte Kühle in der Luft. Je weiter man vordringt, desto näher rücken die Felsen, und das Tal scheint sich in sich selbst zu schließen und einen Talkessel aus Felstürmen zu bilden.
Im Herbst färben sich die Lärchen golden, und die Schatten betonen die Landschaft zusätzlich. Im Winter herrscht fast Stille. Eine offizielle Winterwanderung zwischen Sexten und der Fondo-Valle-Hütte ist etwa 5,8 Kilometer lang (einfache Strecke), mit 215 Höhenmetern und einer Gehzeit von rund 1 Stunde und 40 Minuten; eine kürzere Rundwanderung oder eine Hin- und Rückwanderung kann den Gegebenheiten angepasst werden.
Vom Fischleintal bis zu den Drei Zinnen
La die berühmteste Wanderung Vom Fischleintal führt der Weg zum Rifugio Locatelli/Drei-Zinnen-Hütte auf 2.405 Metern Höhe mit Blick auf die Drei Zinnen.
Die Route beginnt sanft ansteigend zur Rifugio Fondo Valle/Talschlusshütte, dann wird der Hang deutlich steiler. Der Weg führt in die Felslandschaft des Naturparks, überquert Geröllhalden und erreicht allmählich das Plateau, von dem aus die Nordwände der Drei Zinnen sichtbar werden.
Je nach Startpunkt und Route dauert es ungefähr 11 bis 14 Kilometer, 4 bis 6 Stunden Fußmarsch et 900 bis 1000 Meter positiver HöhengewinnDie Route ist anspruchsvoll und sollte nicht mit einem einfachen Spaziergang durch das Tal verwechselt werden.
Eine weitere Route beginnt im Val Campo di Dentro/Innerfeldtal. Die offizielle Route zur Rifugio Locatelli ist etwa 12 Kilometer lang und in 4 Stunden 30 Minuten zu Fuß zu bewältigen. Der höchste Punkt liegt auf 2.405 Metern, der Ausgangspunkt auf rund 1.507 Metern.
Diese Wanderungen sollten nur bei stabilem Wetter, mit gutem Schuhwerk und ausreichend Wasser unternommen werden. Zu Beginn der Saison kann noch Schnee liegen, und Gewitter machen die höher gelegenen Gebiete besonders ungeschützt.
Helm, Rotwand und Dolomitendomäne 3 Zinnen
Sesto/Sexten liegt im Herzen von Skigebiet 3 Zinnen DolomitenZu den wichtigsten verbundenen Bergen gehören Monte Elmo/Helm, Stiergarten, Croda Rossa/Rotwand, Passo Monte Croce/Kreuzbergpass und der Sektor Monte Baranci/Haunold in San Candido.
Die Domain kündigt an 115 Kilometer Wanderwege durch fünf miteinander verbundene Berge, mit einer Mischung aus blauen, roten und schwarzen Strecken.
Der Monte Elmo/Helm ist von Sexten und von Versciaco/Vierschach aus erreichbar. Seine offenen und relativ sonnigen Hänge bieten lange Abfahrten und großartige Panoramablicke über das Pustertal und die Dolomiten.
Croda Rossa/Rotwand besticht durch seine raue, von Felswänden geprägte Atmosphäre. Das Gebiet ist bekannt für seine Hänge, Winterwanderwege und die fünf Kilometer lange Rodelbahn, die rund 600 Meter hinab zur Talstation führt.
Die Giro delle Cime ermöglicht es, die fünf Berge des Skigebiets an einem Tag zu durchqueren und dabei Abfahrten und Verbindungswege zu kombinieren. Sie richtet sich an Skifahrer, die selbstständig genug sind, die Route zu finden und ihre Zeit einzuteilen, da die Liftschließungen bedeuten, dass die Tour nicht zu spät begonnen werden sollte.

Jenseits von Sexten öffnet sich der Weg zum Comelico
Sexten ist nicht nur ein Talboden mit Blick auf die Drei Zinnen, sondern stellt auch ein natürliches Tor zu den Comelico, auf der venezianischen Seite der Dolomiten. Die Straße führt weiter hinter Moso/Moos nach Passo Monte Croce Comelico/KreuzbergpassAuf 1.636 Metern Höhe verbindet der Pass das Sextental mit Padola und dem Val Comelico. Die Landschaft verändert sich beim Überqueren des Passes subtil: Die Wälder bleiben dicht, doch Architektur, Sprache und Dorfstruktur lassen bereits auf die Provinz Belluno schließen. Dieses Tor zur Region lässt sich zu Fuß über den grenzüberschreitenden Wanderweg erkunden, der Padola mit dem Pass verbindet. 11,6 Kilometer, Über 4:55mit 976 Höhenmeter und ein Höhepunkt bei 1 933-MessgeräteWeitere Wanderwege folgen den alten Schmugglerrouten zwischen den Almen Klammbach und Nemes und dem Monte Croce Pass. Im Winter wird die Verbindung auch sportlich genutzt: Das Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten erstreckt sich bis in den Skisektor Val Comelico, der Teil des Skigebiets ist. Giro delle Cime, eine Schleife von ungefähr 35 Kilometer Diese Route durchquert die Berge zwischen Versciaco/Vierschach und der Belluner Seite. Diese Kontinuität erinnert uns daran, dass Sexten weniger am Ende eines Gebiets liegt als vielmehr am Schnittpunkt zweier Dolomitenwelten: der Südtiroler und der kadischen und kamelischen.

Langlaufen, Schneeschuhwandern und Winterwandern
Sexten verfügt zudem über ein weitläufiges Langlaufloipennetz. Die Loipen durchqueren den Talboden, führen nahe an den Dörfern vorbei und weiter nach San Candido und Toblach. Die kurze, fast ebene Schleife bei Waldheim, nur zwei Kilometer lang, ist ideal für Anfänger; sie bietet einen freien Blick auf die Sonnenuhr und kann an manchen Abenden beleuchtet werden.
Für Wanderer ist das Val Fiscalina die bekannteste Route. Weitere Wege führen zu den Almen des Monte Elmo, zum Passo Monte Croce oder in die Wälder von Moso. Höher gelegene Routen erfordern eine sorgfältige Prüfung der Schneeverhältnisse und der Lawinengefahr.
Wie erreiche ich Toblach, Innichen und Sexten?
Anreise mit dem Zug aus Bozen, Innsbruck, Venedig oder Verona
Toblach und San Candido liegen an der Bahnstrecke Val Pusteria/Pustertal. Diese Strecke besteht Anschluss an die Brennerbahn bei Fortezza/Franzensfeste.
Von Bozen aus dauert die Fahrt in der Regel zwischen 2 Stunden und 2 Stunden 30 MinutenMit einem Umstieg in Fortezza/Franzensfeste. Von Brixen aus dauert die Fahrt etwa 1 h 30 bis 1 h 50Von Innsbruck aus führen die Reisen auch über Fortezza und erfordern im Allgemeinen zwischen 2:30 und 3:30abhängig von den Verbindungen. Dieselbe Bahnstrecke führt durch Bruneckhübsches Städtchen und historisches und kulturelles Zentrum des Pustertals.
Von Venedig aus ist die einfachste Zugverbindung nicht immer direkt. Man kann über Verona und den Brennerpass fahren, was oft mehr als fünf Stunden dauert, oder je nach Jahreszeit Zug und Bus über Cortina d'Ampezzo kombinieren. Von Verona aus dauert die Zugfahrt nach San Candido oder Toblach in der Regel etwa vier Stunden, mit einem Umstieg in Fortezza.
Fahrkarten für italienische Fernzüge können erworben werden bei TrenitaliaAuf der Website, in der App oder an Fahrkartenautomaten. Regionale Reisen in Südtirol können über die App geplant und gebucht werden. südtirolmobil/altoadigemobilitàDort finden Sie auch aktuelle Busfahrpläne. Die offizielle Website fasst alle Bahn- und Busfahrpläne des gesamten Streckennetzes zusammen.
Manche Unterkünfte bieten ihren Gästen Folgendes an: Südtirol-GästepassDies umfasst einen Großteil des regionalen öffentlichen Nahverkehrs. Bestimmte touristische Angebote, wie beispielsweise einige Busse zu den Drei Zinnen oder zum Pragser Wildsee, können jedoch ausgeschlossen sein oder eine Reservierung erfordern. Die Linie 444 zur Auronzohütte ist ausdrücklich als eine der Strecken mit besonderen Bedingungen aufgeführt.
Von Toblach nach San Candido und Sexten mit dem Bus
Die Hauptverbindung zwischen den drei Dörfern ist die Bus 446Sie verbindet Toblach, Innichen, Sexten und den Kreuzbergpass. Je nach Strecke und Jahreszeit bedient sie auch die wichtigsten Haltestellen der Skilifte und den Zugang zu den Tälern.
Die Reise zwischen Toblach und San Candido dauert normalerweise etwa 15 МinutenUm von San Candido nach Sesto zu gelangen, sollten Sie etwa 20 zu 25 Minuten, und über 40 bis 50 Minuten von Toblach entferntJe nach den Haltestellen ist der Passo Monte Croce von Sexten aus in etwa zwanzig zusätzlichen Minuten zu erreichen.
Die Fahrpläne ändern sich je nach Jahreszeit (Winter, Nebensaison und Sommer). Für den Sommer 2026 kündigt das Verkehrsunternehmen insbesondere die Linie 446 zwischen Passo Monte Croce, Sexto, San Candido und Dobbiaco vom 14. Juni bis zum 12. Dezember an.
Verbinden Sie das Fischleintal und das Val Campo di Dentro
Um ohne Auto ins Val Fiscalina/Fischleintal zu gelangen, fahren Sie zunächst nach Sexten oder zur Seilbahnstation Monte Elmo und nehmen von dort (saisonabhängig) den örtlichen Shuttlebus. Für die Fahrt von Toblach oder San Candido nach Sexten empfiehlt das Busnetz die Linie 446, von der aus Sie mit einem Anschlussbus ins Tal gelangen.
Das Val Campo di Dentro/Innerfeldtal wird saisonal von der Bus 449Diese Verbindung verbindet den Talknotenpunkt mit den wichtigsten Zufahrtspunkten ins Landesinnere. Die Fahrpläne sind auf einige Ankünfte der Linie 446 abgestimmt, Anschlüsse sollten jedoch am Reisetag überprüft werden.
Fahren Sie nach Drei Zinnen, Misurina oder Cortina
Von Dobien aus, Bus 444 Im Sommer bedient der Zug die Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo/Drei Zinnen) und die Auronzo-Hütte (Rifugio Auronzo). Für 2026 ist der Betrieb vom 31. Mai bis zum 11. Oktober geplant. In der Hauptsaison ist eine Reservierung in der Regel erforderlich, und diese Strecke ist möglicherweise nicht in gängigen Fahrkarten enthalten.
Le Bus 445 Die Bahnstrecke verbindet Toblach mit Misurina und Cortina d’Ampezzo. Sie erschließt das Hohlensteintal und bietet Wanderern eine attraktive Möglichkeit, die Region zu durchqueren, ohne mit dem Auto zum Ausgangspunkt zurückkehren zu müssen. Im Sommer und Herbst 2026 ist die Strecke vom 14. Juni bis zum 12. Dezember im Fahrplan enthalten.
Komm mit dem Auto
Von Bozen aus folgen Sie der Autobahn A22 bis zur Ausfahrt Brixen–Pustertal, dann der SS49 Richtung Bruneck und San Candido. Die Fahrt nach Toblach dauert etwa 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden von BozenJe nach Verkehrslage sind es dann noch etwa zehn Minuten bis San Candido.
Von Innsbruck aus führt die Route über den Brennerpass und Fortezza. Die Fahrt dauert in der Regel etwa 2 h 15 bis 2 h 45 bis nach Toblach.
Von Venedig aus erreicht man das Land über die A27, Belluno, Cortina d'Ampezzo und Val di Landro. Die Fahrt dauert etwa 2 h 45 bis 3 h 30Staus ausgenommen. Von Cortina aus ist Toblach in etwa [Zeitangabe fehlt] erreichbar. 35 zu 45 Minuten.
Sesto/Sexten liegt etwa 15 Kilometer von Toblach und 8 Kilometer von San Candido entfernt. Die Straße ist gut befahrbar, im Winter kann jedoch entsprechende Ausrüstung erforderlich sein. Die Parkplätze in Val Fiscalina, an den Skiliften und an den wichtigsten Naturattraktionen sind in der Hochsaison schnell belegt; dann ist der Bus eine bequemere Alternative.

Drei Dörfer, drei Möglichkeiten, die Dolomiten zu erleben
Dobbiaco/Toblach, San Candido/Innichen und Sesto/Sexten bilden eine zusammenhängende geografische Einheit, aber der Reisende behält nicht das gleiche Bild von jeder einzelnen.
Toblach ist wie ein Hauch frischer Luft. Man denkt an das weite Becken, das von Zügen und Langlaufloipen durchzogen wird, an den stillen See unter den Bäumen, an das Val di Landro, das den Blick auf die Drei Zinnen lenkt, und an die kleine Hütte, in der Gustav Mahler die für seine Kompositionen notwendige Ruhe suchte.
San Candido ist ein Ort, wo Berge und Geschichte aufeinandertreffen. Die romanische Stiftskirche prägt das Ortsbild, farbenfrohe Fassaden beleben die Straßen, und die Gipfel der Rocca dei Baranci erinnern an jeder Ecke daran, dass die Dolomiten nie weit entfernt sind. Morgens können Sie die Krypta besichtigen, nachmittags den Monte Baranci besteigen und abends in die Cafés und das Lichtermeer des Ortes zurückkehren.
Sexten bietet ein unvergessliches Erlebnis. Das Tal verengt sich, die Gipfel werden zu Zeitmarken, und das Val Fiscalina führt Wanderer zu Berghütten und steilen Felswänden. Im Winter durchqueren die Wege des Monte Elmo und der Croda Rossa eine karge, mineralische Landschaft; im Sommer verlassen die Pfade die Wiesen und tauchen allmählich in die Welt des Gesteins ein.
Diese drei Dörfer bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Dolomiten zu entdecken, anstatt sie auf ein einziges Panorama zu beschränken. Zuerst tauchen sie in der Ferne auf, über den Seen und Wäldern von Toblach. Dann rahmen sie die Straßen und Denkmäler von San Candido ein. Schließlich füllen sie in Sexten den gesamten Horizont.
Vielleicht ist es das, was das obere Pustertal so faszinierend macht. Die Berge offenbaren sich nicht auf einmal. Sie nähern sich allmählich, durch das Rauschen eines Baches, den Schatten eines Waldes, die Farbe einer Felswand oder die Kühle, die in der Abenddämmerung ins Tal herabsteigt. Und dann, eines Morgens, von einer Wiese in Sexten oder vom Ufer des Toblachsees aus, blickt man auf und erkennt, dass man sich bereits im Herzen der Dolomiten befindet.
Fotokredit
Kirche San Candido: Luca Mazzio (Luca83), CC BY-SA 2.5 IT https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/it/deed.en, via Wikimedia Commons// https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/San_Candido-parrocchiale_di_San_Michele_%283%29.JPG
Prato alla Drava: Llorenzi, CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/, via Wikimedia Commons// https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/Chiesapratodrava.JPG
Zentrum Innichen: Manuel Velazquez, CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0, via Wikimedia Commons // https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/Plaza_de_Innichen_-_panoramio.jpg
Toblacher Ebene Nove Cima: Llorenzi, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons // https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/Sella_di_Dobbiaco_con_Cima_Nove_01.jpg
Dobbiaco Mahler: NH53, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons // https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/68/Youth_Hostel_in_Toblach_Dobbiaco.jpg
Toblach: Luca Lorenzi (Benutzer:Llorenzi) (Zuerst in der italienischen Wikipedia hochgeladen), CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/, via Wikimedia Commons// https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f4/Dobbiaco.JPG
Kirche Toblach: Wolfgang Sauber, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons // https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Toblach_-Pfarrkirche_1-_Fassade.jpg
Moso: Steinsplitter, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons // https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/Sexten_Moos.JPG
Sexto: 2015 Michael 2015, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons // https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/05/Sexten_2021-10-28.jpg
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